Friday, October 21, 2005

Folgen der Flucht aus systemischer Sicht

2006 jährt sich zum 50. mal der Aufstand gegen das kommunistische Diktatur in Ungarn.
Viele Ungarn flüchteten aus ihrem Heimatland. Flucht und Vertreibung war und ist ein wichtiges Thema in Europa.

Viele Flüchtlinge und Nachkommen von Flüchtlingen können in ihrem Leben nicht voll präsent sein. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich auf etwas fernes unbekanntes. Beziehungen scheitern oder sind nur mäßig glücklich. Auch die Kinder aus diesen Beziehung leiden unter dieser Dynamik. Sie wollen ihren Eltern das geben was ihnen fehlt, weil sie sie lieben. Sie scheitern, da sie ihren Eltern nicht Sicherheit, Geborgenheit und Heimat zurückgeben können. Sie werden unfrei und es fehlt ihnen die Energie, ihr eigenes Leben zu meistern. Oft verlieren sie die Achtung vor ihren Eltern. Wenn Beziehungen scheitern, werden neue Beziehungen angefangen und scheitern wieder an derselben Problematik.

Die Methode der systemischen Familienaufstellung hat sich als gute Methode erwiesen, mit Flüchtlingen und Vertriebenen bzw. deren Nachkommen therapeutisch zu arbeiten.
Mit dieser Methode können verborgene Dynamiken wahrgenommen werden.
Destruktive Beziehungsmuster können aufgelöst werden.

Wir planen eine Wochenend Gruppe zum Thema "Folgen der Flucht aus systemischer Sicht".

Bei Interesse wenden Sie sich an:

Laszlo Mattyasovszky
Telefon 08071/56 00
Fax 08071/ 10 35 92
Email anneliese.brueckner@arcor.de